Die Geschichte von Arcoria
Arcoria eine Welt durchdrungen von Magie, Geheimnisse und der pulsierenden Energie einer Substanz, die tiefer als jedes Erz in der Erde verwurzelt ist: Arcorium. Diese Essenz, geboren aus der Verschmelzung von Natur und Magie, ist die Lebensader der Welt. Für manche ein Geschenk, für andere ein Fluch, der die Welt entzweite.

In einem kleinen Teil dieser großen Welt beginnt ein neues Kapitel. Fernab aller Meere entstanden Völker und Stämme. Mit dem Aufstieg wachsender Zivilisationen traten persönliche Interessen zunehmend über das Gemeinwohl und das Gleichgewicht der Natur.

Dies führte zu einer tiefgreifenden Spaltung zwischen den verschiedenen Kulturen. Aus dieser Kluft heraus entwickelten sich zwei grundlegend unterschiedliche Sichtweisen über Land, Leben und Kultur.
Die Geburt der Allianz
Ein Teil der Welt begann, Arcorium als Ressource zu nutzen. Aus Stein und Stahl erhoben sich gewaltige Städte, und im Zentrum entstand die Idee eines vereinten Reiches. Die Allianz war geboren. Unermüdlich strebte ihr Volk nach Fortschritt, angetrieben von der Erkenntnis, dass Arcorium der Schlüssel zu noch größerer Macht war.
Hüter der Natur
Jene, die tief mit der Natur verbunden blieben, lebten weiterhin im Einklang mit den Urkräften der Welt. Für sie war Arcorium nicht bloß eine Ressource, sondern eine heilige Lebensquelle, eine Energie, die Wälder nährte, Flüsse heilte und den Kreislauf allen Lebens bewahrte.

Vertreibung & Exil
Was folgte, war kein Krieg im klassischen Sinne. Die naturverbundenen Völker, von der Allianz nun als Beastkind bezeichnet, wurden nach und nach verdrängt. Die einst offenen Ländereien wurden geteilt und besetzt. Die Beastkind zogen sich tief in dunkle Regionen zurück, in die das Licht der Städte niemals drang.
Dort lebten sie ein Leben im Schatten, zerrissen von alten Stammesrivalitäten und dem Schmerz des Exils.
Ein Imperium im Schatten
Die Zeit verging. Generationen kamen und gingen. Die Allianz wuchs, ihre Städte blühten doch die Wahrheit wurde unterdrückt. Umgeschrieben in Chroniken, verbannt aus Liedern, wurde der Angriff auf die Beastkind als rechtschaffene Tat verherrlicht.
Die führenden Kräfte der Allianz stilisierten sich als Retter einer „wilden“ Welt. Ihre Völker marschierten stolz in den Kampf, überzeugt davon, einem edlen Ideal zu dienen. Niemand fragte nach den Vertriebenen. Niemand erinnerte sich an die Geschichten der Vergangenheit.
Die Rückkehr der Beastkind
Doch Arcorium ist nicht unendlich. Als die Ressource knapp wurde, überschritt die Allianz erneut eine Grenze: Sie drang in das Gebiet der Beastkind ein, um auch dort Arcorium zu fördern.
Dann geschah das Undenkbare: Die Beastkind vereinten sich. Trotz alter Wunden, Misstrauen und Blutfehden fanden sie in der Erinnerung an ihr verlorenes Land ein gemeinsames Ziel. Auf diesem Fundament wurde der Grundstein für ein neues Reich gelegt: Das Imperium der Beastkind.
Ein neues Zeitalter
Aus den Schatten erhob sich eine neue Ordnung nicht geboren aus Hass, sondern aus dem tiefen Verlangen nach Gleichgewicht. Ein neuer Krieg entbrannte.
Die Allianz, geblendet vom Glanz ihrer Städte und den Lügen ihrer Chroniken, traf auf eine Macht, die sie längst vergessen hatte.
Die Schlacht der Imperien hat begonnen.

